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Allergien
Ohren Allergien werden immer häufiger. Oftmals - besonders in der Frühjahrszeit - sind sie am Anfang klinisch kaum von einer Erkältung zu unterscheiden. Die genaue Bestimmung der Allergene (der Stoffe, gegen die man allergisch ist) macht Sinn. Denn Haupttherapie ist die Vermeidung solcher Allergene. Oft lässt sich Allergenekontakt aber nicht vermeiden. Hier kann man neben der medikamentösen Therapie, die - auch wenn die Krankenkassen sich weigern, manche Medikamente zu bezahlen - in jedem Fall mit uns abgesprochen werden sollte, desensibilisieren. Eine unzureichende medikamentöse Therapie kann zu einem allergischen Asthma führen. Bei entsprechender Indikation führen wir eine Desensibilisierungstherapie in unserer Praxis durch. Die Therapie wird selbstverständlich nach den Leitlinien der entsprechenden Fachgesellschaften durchgeführt.
Bei Erkrankungen des Bauchraumes steht Ihnen in unserer Praxis ein umfangreiches Angebot zur Verfügung. Neben der klinischen Diagnostik führen wir Ultraschalluntersuchungen des Bauchraumes durch und halten eine umfangreiche Palette an Laboruntersuchungen für Sie bereit
Die Haut ist das größte Organ des menschlichen Körpers. Sie ist Schutzschicht und am meisten von allen anderen Organen den äusseren Einflüssen ausgesetzt. Daher gehören Hauterkrankungen zu den häufigsten Erkrankungen überhaupt. Die Untersuchung der Haut ist eine der wichtigsten Vorsorgeuntersuchungen. Falls eine verdächtige Stelle entdeckt wird, führen wir in unserer Praxis zur Sicherheit eine kleine Probeentnahme durch. Herz-Kreislauferkrankungen gehören zu den häufigsten Todesursachen in unserer Gesellschaft. Daher ist es wichtig, Risikofaktoren schon sehr früh im Vorfeld zu erkennen, zu beobachten und - falls nötig - frühstmöglich zu behandeln. Einer der Grundpfeiler der Früherkennung ist die Vorsorgeuntersuchung. Diese wird ab dem 35. Lebensjahr alle 2 Jahre von den Krankenkassen bezahlt. Neben den Vorsorgeuntersuchungen führen wir die Diagnostik und Behandlung von Herz- Kreislauferkrankungen nach den aktuellen Leitlinien durch. Zur Diagnostik stehen Ihnen in unserer Praxis vielfältige klinische, apparative und laborchemische Möglichkeiten zur Verfügung. So führen wir neben dem normalen EKG auch Langzeit-EKG-Untersuchungen oder Belastungs-EKGs zur Erkennung von Herzrythmusstörungen oder Durchblutungsstörungen der Herzkranzgefässe durch. Zur Diagnostik von Bluthochdruckerkrankungen oder zur Therapiekontrolle führen wir Langzeit-Blutdruckmessungen durch. Im akuten Notfall halten wir für Sie zum schnellen Erkennen eines Herzinfarktes den Troponin T-Schnelltest bereit. Außerdem nehmen wir am DMP-Programm (Disease-Management-Programm) für die koronare Herzerkrankung teil. Dies wird bei den verschiedenen Krankenkassen unter jeweils anderem Namen angeboten. Bei der AOK zum Beispiel heißt das DMP-Programm "Cura-Plan". Die häufigste Infektionskrankheit, die wir in unserer Praxis sehen, ist der grippale Infekt. Saisonal kommen auch Magen-Darm-Infektionen gehäuft vor. Aber auch andere Krankheiten, die durch Bakterien und Viren ausgelöst werden, sind häufig. Gegen einige der gefährlichsten bakteriellen oder viralen Erkrankungen gibt es einen wirksamen Impfschutz. Dieser Impfschutz kann Leben retten. Zur Diagnostik von Lungenerkrankungen haben wir ein Spirometer. Mit diesem können wir die Schwere der Lungererkrankung ermitteln
Was ist Marcumar? Wie wirkt Marcumar? Fehlt dem Körper Vitamin K, werden Gerinnungsfaktoren in geringer Menge hergestellt. Das Blut kann nicht so schnell gerinnen. Wenn man sich verletzt, blutet man länger. Bei welchen Erkrankungen wird Marcumar eingesetzt? Bestimmte Arten von Herz-Rhythmusstörungen führen zu einem erhöhten Schlaganfall-Risiko. Denn hier kann sich im Herzen ein Blutgerinnsel bilden. Dieses kann sich aus dem Herzen lösen und eine Schlagader des Gehirns verstopfen. In diesem Fall kann Marcumar Schlaganfälle verhindern, indem die Gerinnungseigenschaften des Blutes verändert werden. Eine krankhafte Neigung zur Blutgerinnsel-Bildung in den Venen der Beine (Thrombose) führt zu einem erhöhten Risiko von Lungenembolien. Hierbei löst sich das Blutgerinnsel aus den Beinarterien und verstopft die Lungenarterien. Das ist ein sehr schweres Krankheitsbild, das auch zum Tode führen kann. Auch hier kann Marcumar solche Verläufe verhindern. Wie wird Marcumar dosiert? Nimmt man nicht genug Marcumar, zeigt es keine ausreichende Wirkung und man ist vor Thrombosen, Lungenembolien oder Schlaganfällen nicht ausreichend geschützt. Nimmt man zu viel Marcumar, steigt das Risiko von Blutungen, im schlimmsten Fall der inneren Blutungen. Der therapeutische Bereich ist der Bereich, in dem der Schutz ausreichend, das Risiko aber gering ist. Damit die Marcumartherapie im therapeutischen Bereich liegt, müssen wir regelmäßig die Blutgerinnung kontrollieren und die Dosis individuell anpassen. Wie wird die Gerinnung kontrolliert?
Was ist Quick und was INR? Wenn man das Blut eines Patienten - zur selben Zeit abgenommen - in unterschiedliche Labore schickt, kann es sein, dass in Labor A ein Quick von z.B. 25%, in Labor B ein Quick von z.B. 35% ermittelt wird. Dies liegt an den unterschiedlichen Methoden, die verwendet werden. Dies birgt natürlich erhebliche Unsicherheiten für den Marcumar-Patienten, da Quick nicht gleich Quick ist. Aber: Die Methoden zur Quick-Bestimmung in sich sind sehr genau! Das heißt Labor A wird bei gleicher Blutgerinnung immer auf das Ergebnis 25% kommen, Labor B immer auf das Ergebnis 35%. Das Problem ist: beide Werte lassen sich so nicht miteinander vergleichen. Daher hat man die INR (International Normalized Ratio) als internationalen Standard eingeführt. Hiermit kann man die Quick-Werte unterschiedlicher Labore vergleichen. Die INR erhält man durch eine Rechenoperation aus dem Quick-Wert. Dabei wird der Quick-Wert mit einem Laborstandardwert umgerechnet, der für jedes Labor speziell ermittelt wird. Anhand der INR kann man weltweit die Gerinnung vergleichen. War in unserer Praxis aus "Tradition" eher von Quick als von INR die Rede, so möchten wir jetzt aus oben genannten Gründen die INR stärker in den Vordergrund rücken. Dies wird sicherlich der Gewöhnung bedürfen. Der Quick liegt bei einer normalen Gerinnung im Bereich um die 100% und bei einer Verdünnung mit Marcumar um die 25%. Je niedriger also der Quick, desto stärker die Verdünnung. Bei der INR ist dies genau umgekehrt. Hier liegt der Werte bei einer normalen Gerinnung um 1,0, der Werte für eine gute Verdünnung z.B. bei 3,0. Je höher also die INR, desto stärker die Verdünnung. Damit bei der Umstellung keine Probleme auftreten, legen wir für Sie den entprechenden INR-Bereich fest und besprechen gerne alle Fragen
Auch ein Audiometer zum Erkennen eines akuten Hörsturzes oder einer chronischen Verschlechterung des Hörens zum Beispiel im Alter steht Ihnen bei uns zur Verfügung. Ausserdem führen wir Ohrenspülungen durch.
Bei psychosomatischen Erkrankungen sind wir gerne Ihr erster Ansprechpartner. Im Rahmen der hausärztlichen Grundversorgung führen wir qualifiziert erste verbale Interventionen durch und vermitteln Sie gerne - falls nötig - zur weiterführenden Therapie. Mehr hierzu auf der Seite Psychische Erkrankungen... Neben der klinischen Untersuchung führen wir bei Verdacht auf eine Schilddrüsenerkrankung sonographische Untersuchungen durch. Die klassischen Stoffwechselerkrankungen sind der Diabetes mellitus, erhöhte Cholesterinwerte, die Gicht und viele andere Erkrankungen.
Beschwerden und Erkrankungen an der Wirbelsäule, den Muskeln und Gelenken... Wer kennt das nicht. Neben kurz anhaltenden Schmerzen stellen chronische Schmerzsyndrome ein anhaltendes und den Betroffenen oft stark belastendes Problem dar. Gelenk- und Rückenschmerzen - ein häufiges Problem. Wer kennt es nicht, mal tut einem der Nacken weh, mal schmerzt das Kreuz, das Knie, der Ellenbogen. Jeder hatte schon einmal Schmerzen am Bewegungsapparat. Die meisten Schmerzen sind dabei gutartig und verschwinden nach einer kurzen Behandlungsphase von ein bis zwei Wochen wieder. Es gibt aber auch Schmerzen, die eine organische Ursache haben und deren Behandlung nicht so einfach ist. Hier steht neben der Schmerztherapie eine ausführliche und sachkundige Diagnostik im Vordergrund unseres Bemühens. Zur Schmerztherapie bieten wir an:
Gerade im Bereich des Bewegungsapparates finden sich chronische Schmerzzustände, die den Betroffenen und dessen Anghörige stark belasten. Hier ist eine vertrauensvolle Beziehung und eine intensive gemeinsame Erarbeitung von Strategien zur Schmerzbekämpfung und zur Verbesserung der Lebensqualität das Ziel unserer Bemühungen. In unserer Chirurgie führen wir die Versorgung kleinerer Wunden und Verletzungen sachgerecht und nach den neuesten Standards durch. Ebenso betreuen wir Sie selbstverständlich gerne nach stattgehabten Operationen. |
| Zuletzt aktualisiert am Sonntag, den 04. Dezember 2011 um 08:19 Uhr |